Jährliche Archive: 2016

5 Beiträge

Datenschutzrecht Rechtsanwalt

DSGVO: Der betriebliche Datenschutzbeauftragte unter der Datenschutzgrundverordnung

Datenschutzbeauftragter nach BDSG – Bestellpflicht Nach derzeitigem Rechtsstand unter dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) haben Unternehmen nach § 4f Abs. 1 BDSG einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn das Unternehmen nicht „in der Regel höchstens neun Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt“. Bedeutet: Wenn mindestens 10 Mitarbeiter im „Normalfall“ […]

Datenschutzkonzept Rechtsanwalt

Persönlichkeitsrechtsverletzung bei Veröffentlichung des Geburtsjahrs im Internet?

Persönlichkeitsinteressen vs. Meinungsfreiheit Persönlichkeitsinteressen müssen regelmäßig hinter der Meinungsfreiheit zurücktreten, wenn die Äußerung wahre Tatsachen betrifft und die Folgen der Äußerung für die Persönlichkeitsentfaltung nicht schwerwiegend sind. Die Klägerin ist Drehbuchautorin und Regisseurin in München. Ihr Geburtsdatum wurde von einem Online-Lexikon veröffentlicht. Als Einzelnachweis für das Geburtsdatum führt das Online-Lexikon […]

Pseudonymisierung

OLG Stuttgart zur Verwertbarkeit von „Dashcam“-Aufnahmen

„Dashcam“-Aufnahmen können zur Verfolgung schwerwiegender Verkehrsordnungswidrigkeiten grundsätzlich verwertet werden Der 4. Senat für Bußgeldsachen des Oberlandesgerichts Stuttgart hat es in einem heute veröffentlichten Beschluss für grundsätzlich zulässig erachtet, in einem Bußgeldverfahren ein Video zu verwerten, das ein anderer Verkehrsteilnehmer mit einer „Dashcam“ aufgenommen hat. Dies gelte jedenfalls für die Verfolgung […]

Datensicherheit Datenschutzbeauftragter

EU-US Privacy Shield ist Nachfolgeabkommen von Safe Harbor

Safe Harbor-Nachfolger heißt „EU-US Privacy Shield“ Wie die EU-Kommission vor etwa einer Stunde bekannt gegeben hat, habe man sich mit den USA auf ein neues Datenschutzabkommen geeinigt. Das „EU-US Privacy Shield“ soll damit Nachfolger von Safe Harbor werden, welches der Europäische Gerichtshof im Oktober 2015 für unwirksam erklärt hatte. Ziel […]

Recht der EDV

Beweisgrundsätze beim Onlinebanking-Missbrauch

Relevanz für Fälle des Onlinebanking-Missbrauchs Der vom Bundesgerichtshof (BGH) entschiedene Fall betrifft zwar einen etwas „speziellen“ Sachverhalt, in welchem es von Seiten der Bank offensichtlich zu einer Fehlüberweisung gekommen ist und der auf diese Weise Begünstigte per mTAN den betreffenden Betrag weiterüberwiesen hat. Die vom BGH in der Entscheidung aufgestellten […]