kanzlei für it-recht & datenschutz

Ein Blog von Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht
Thomas Steinle, LL.M., Karlsruhe
Externer Datenschutzbeauftragter (IHK)

Datenschutzbeauftragter

Externer DatenschutzbeauftragterExterner Datenschutzbeauftragter

 

 

Kosten

Datenschutzbeauftragter als Daueraufgabe

Die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter ist eine Daueraufgabe, da der Datenschutzbeauftragte zum einen in seiner Funktion laufend die Verfahrensverzeichnisse des Unternehmens auf dem Laufenden hält und er während der Dauer seiner Tätigkeit „auf die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz“ hinzuwirken hat (§ 4g Abs. 1 S. 1 BDSG). Dies kann zum einen die wiederholte gebotene Sensibilisierung von Mitarbeitern sein, oder die Durchführung von Vorabkontrollen (bei besonders risikobehafteten Datenverarbeitungen) oder ich werde in datenschutzrechtlich komplizierten Einzelfragen um Beurteilung gebeten.

 

Projektvergütung und Pauschale

Aus diesem Grund sieht das gängige und für die Mehrzahl der Kunden empfehlenswerteste Kostenmodell eine Kombination aus einer einmaligen Projektvergütung mit einer monatlichen (recht geringen) Pauschale vor.

Die einmalige anfallende Projektvergütung deckt hierbei die recht aufwändige Erstanalyse der datenschutzrechtlich relevanten Prozesse des Unternehmens und der Erstellung der Verfahrensverzeichnisse und der Schulung der Mitarbeiter ab. Mit der monatlichen Pauschale werden alle kleineren Anfragen, Aktualisierungen der Verfahrensverzeichnisse und die Stellung als betrieblicher Datenschutzbeauftragter abgegolten. Gegebenenfalls erforderliche umfangreiche Untersuchungen oder Stellungnahmen (z.B. bei Datenschutz-Audits) oder gar rechtsberatende und von mir als Rechtsanwalt durchzuführende datenschutzrechtliche Stellungnahmen oder Vertragsentwürfe werden nach Abstimmung mit dem Mandanten nach Aufwand vergütet.

Je nach Unternehmensbedarf kann aber auch ein anderes Kostenmodell herangezogen werden.